Nach
technischen Kontrollen und Überprüfung der Teilnehmerunterlagen fiel
am vergangenen Dienstag auf der Viale Venezia in Brescia der
Startschuss für die Mille Miglia. Nach einer Fahrt durch das
Stadtzentrum führte die Route in Richtung Val Trompia und Val
Gobbia. Der erste Halt in Lumezzane, das erstmals Teil der
Veranstaltung war, führte den Konvoi durch das Val Sabbia, entlang
des Gardasees und durch die Region Valtenesi. Von dort aus setzte
sich die Strecke durch Venetien fort, vorbei an den Hügeln von Soave
und Vicenza, bis das Etappenziel in Padua erreicht wurde.
Am Mittwoch
stand die Durchquerung Italiens von Ost nach West auf dem Programm.
Nach Ferrara, Modena und Reggio Emilia, dem Herzen des italienischen
Motor Valley, meisterten die Fahrzeuge den Anstieg zum Passo
dell’Abetone, eine der faszinierendsten Prüfungen der gesamten
Strecke. Anschließend ging es hinunter nach Montecatini Terme.
Am Donnerstag
führte die Strecke durch das Herz der Toskana. Lucca, Pietrasanta,
Pisa, Pontedera und Peccioli waren die Stationen einer Route durch
historische Orte und Kunststädte. Höhepunkt war eine Pause auf der
Piazza del Campo in Siena, bevor die Teilnehmer das Val d’Orcia
durchquerten. Vorbei an den Seen Bolsena und Vico erreichte der
Tross schließlich Rom, den Wendepunkt der Veranstaltung.
Am Freitag
folgte die Rückfahrt in Richtung Norden über Terni, Assisi und
Gubbio. Am Nachmittag passierten die Fahrzeuge die eindrucksvolle
Gola del Furlo und durchquerten die Republik San Marino. Die
Tagesetappe endete in Rimini.
Am Samstag
endete die Mille Miglia 2026 mit dem großen Finale. Nach
Durchfahrten in Cervia und erneut in Ferrara machte das „rollende
Museum” Station in Mantua, bevor die Rückkehr nach Brescia erfolgte.
Insgesamt nahmen mehr als 400 historische Fahrzeuge mit Besatzungen
aus 33 Ländern teil.